Feldstudie Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz

Feldstudie Bereitschaftspolizei

Der wesentliche Unterschied zu den bisherigen Studien war, dass diese ( für uns ) anonym und mit Aufforderung zu Freitextantworten durchgeführt wurde, was in mehrfacher Sicht äußerst hilfreich war.

Einmal zeigte sich das generelle Problem bei der Installation präventiver Maßnahmen in Unternehmen, nämlich dass oftmals die Entscheider nicht die Nutzer sind.
Obwohl 97% (!) der Probanden und damit 28 von 29 Personen eines Studienkollektives mit Altersschnitt von 28,9 (!) Jahren angaben Beschwerden zu haben und von denen wiederum 19 Probanden von einer Verringerung / Verbesserung ihrer Beschwerden unter LORDKISS berichteten, war ein ( 1 ) Proband der Meinung, dass LORDKISS „ … wirklich komfortabel, jedoch nicht erforderlich für die Polizei (vermeidbare Ausgaben)“ sei.

Ein anderes – uns bekanntes aber nicht in LORDKISS liegendes – Problem ist die begrenzte Anwendbarkeit für sehr große und sehr kleine Fahrer/Beifahrer die sich auch hier zeigte. Die Unzulänglichkeit der Pkw-Sitze, insbesondere der Einstellbarkeit der Kopffänger, ist vielfach in Fachartikeln beschrieben.

Zum ersten Mal wurden wir auch mit der Einschätzung konfrontiert, dass LORDKISS müde mache ( 2 Probanden ) wobei wir hier, der Anonymität geschuldet, nicht nachfassen konnten ob „schläfrig bei bestehender Müdigkeit“ gemeint gewesen sein könnte, was für Bereitschaftspolizisten naheliegend wäre.
Dennoch nehmen wir diese Hinweise ernst und werden, nach einer ersten Befragung in 2014, in 2015 eine zweite Befragung zur Produktsicherheit, speziell „ macht LORDKISS müde?“ durchführen – siehe auch Feldstudien/Müdigkeit.

Im Schnitt legte jeder der Teilnehmer (nur) 378 Kilometer mit LORDKISS zurück, was die Aussagekraft bis auf die o.g. Punkte relativiert.
Vgl. dazu den Schnitt unserer anderen Studien: 59.000 / 12.000 / 26.000 Kilometer.